24 June 2021
   
 
 
 
 
 
    Allah & Eva
    Ehrenmord
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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"Betsy Udink gibt uslimischen Frauen eine Stimme. Ihr glänzendes Buch zwingt uns, nicht wegzusehen."

Ayaan Hirsi Ali

 

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Aus der Amazon.de-Redaktion
Sagen wir es frei heraus und ohne Umschweife, was wir aus Betsy Udinks erschütterndem Reportagenbuch Allah & Eva lernen: Für Frauen ist Pakistan die Hölle. Anders kann man wohl kaum nennen, was Männer in der islamischen Republik den Frauen in ihrem Land im Namen Allahs und mit dem Segen der Scharia tagtäglich bereiten -- und, gegen die Regeln des Korans und das weltliche Recht gleichermaßen verstoßend, auch manchen Knaben, die schon mal dazu herhalten müssen, die sexuelle Gier alter Männer zu stillen, denen entweder keine Frau zur Hand ist oder die nun einfach mal auf Knaben stehen.

 

Vor allem aber leiden die Frauen, von denen es indes viel zu wenige gibt in Pakistan. Denn oft werden sie schon vor der Geburt aussortiert, oder sie werden Opfer von „Ehrenmorden“. Und schon kleine Mädchen werden gerne einmal als Beigabe zu einem guten Geschäftsabschluss oder als Versöhnungsgeste von ihren Vätern „verschenkt“ oder zur Festigung der Familienbande gegen ihren Willen, der nichts zählt, mit fremden Männern verheiratet, die dann ihrerseits frei über sie verfügen. Das geschieht natürlich nicht tagtäglich und überall, aber es kommt vor.

 

Der bloße Verdacht der „Zina“ (des Ehebruchs oder ganz einfach des „unsittlichen Verhaltens“) genügt, sie ins Gefängnis werfen zu lassen. Oder der Mann vollstreckt sein eigenes oder das Urteil des Familienrates über die Gattin gleich selbst, tötet die Frau und verscharrt sie! So ist Allah & Eva keine „Gute-Nacht-Lektüre“. Aber eine, die größte Aufmerksamkeit verdient. -- Hasso Greb, Literaturanzeiger.de Kurzbeschreibung Islamische Gesellschaften haben zwei Gesichter: Nach außen führen die Menschen ein freies und normales Leben. Aber unsichtbar, in den von den Vätern beherrschten Häusern, in den von religiösen Fanatikern kontrollierten Dörfern und in den Gefängnissen der staatlichen Geheimdienste, werden die Menschen - meist Frauen und Mädchen - grausam unterdrückt. Die Journalistin Betsy Udink hat sich in Pakistan, dem "Land der Reinen", das sich als ideales muslimisches Gemeinwesen versteht, an diese sonst kaum sichtbaren Schauplätze begeben. Sie berichtet von der ständigen Angst von Frauen und Mädchen, von ihren Vätern oder Ehemännern im Namen des Korans und der Familienehre mißhandelt, verstümmelt oder getötet zu werden. Sie erzählt vom sexuellen Mißbrauch kleiner Jungen, den brutalen Folgen der Gesetze gegen Gotteslästerung und von einem Frauengefängnis, in dem selbst kleine Kinder wie Vieh gehalten werden. Das wunderbar lakonisch geschriebene Buch besteht aus Miniaturen über das Leben in Pakistan, die sich zu einer großen Erzählung über das Leben der Frauen im Islam zusammenfügen. An keiner Stelle werden Pakistan oder der Islam pauschal angeklagt. Die Autorin behält immer die Distanz der Beobachterin. Nur so ist es ihr möglich, über die erlebten Schrecken zu berichten. Nur so kann das Buch, das in den Niederlanden für Aufruhr sorgte und zum Bestseller wurde, seine suggestive Wirkung entfalten.

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