15 June 2021
   
 
 
 
 
 
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   Cocon KulturvereinHintergrundinformationenPatriachale Systeme

Cocon möchte mit dem Projektzyklus "Patriachale Systeme" ein höchst aktuelles Thema aufgreifen, Es werden unterschiedlichste Stilmittel verwendet um authentische Erlebnisse einem breiten Publikum nahezubringen.

Der Zyklus greift Themen der patriachalen Familiensysteme auf die der freien Persönlichkeitsentwicklung junger Frauen aber auch junger Männer nur wenig Raum lassen. Die Jungen Menschen werden mit den Werten der Elterngeneration konfrontiert die für Sie im Migrationsumfeld einerseits nicht mehr die Gültigkeit haben, andererseits jedoch als Möglichkeit zur Identifikation genutzt werden.

 

    • Zwangsheirat
    • Ehrenmorde
    • Gewalt in der Familie
    • Beschneidung von Mädchen
    • Unterdrückung unter dem Deckmantel Religion

Der erste Teil des Projekts entstand aus einer Auftragsarbeit vom Projekttheater Fleischerei an Emel Heinreich. Emel Heinreich war sehr bald klar, dass der ursprüngliche Auftrag zur Entwicklung einer türkischen Hochzeit als Performance für Sie zu wenig sei. Emel holte sich Asli Kislal ins Team und entwickelte zusammen mir Ihr die Zwangsheirat die den vorgegebenen Rahmen bei weitem sprengte. Das VZA und daskunst wurden mit eingebunden und traten zusammen mit dem Projekttheater Fleischerei als Produzenten auf.

Die Reaktion des Publikums und der Presse bestätigte den richtigen Weg.

 

 

Iranerin Bahrami verlangt nun finanzielle Entschädigung

31. Juli 2011

Teheran - Eine durch einen Säureangriff erblindete Iranerin erspart ihrem Peiniger das gleiche Schicksal: Ameneh Bahrami verzichtete nach Angaben des Staatsfernsehens am Sonntag in letzter Minute auf die Vollstreckung eines Urteils, wonach der Angreifer Majid Mowahedi als Vergeltung ebenfalls durch Säure das Augenlicht verlieren sollte. Der Teheraner Staatsanwalt Jafar Dolatabadi bestätigte der Nachrichtenagentur ISNA zufolge, dass Bahrami von der für Sonntag geplanten Blendung ihres Angreifers absehen wolle. Die junge Frau verlange nun eine finanzielle Entschädigung mit "Blutgeld".

Die Vollstreckung des Urteils war ursprünglich bereits für Mitte Mai angesetzt gewesen, damals aber ohne Angabe von Gründen verschoben worden. Mowahedi hatte seine Mitstudentin Bahrami 2004 mit Säure übergossen, weil sie seinen Heiratsantrag abgewiesen hatte. Ein islamisches Scharia-Gericht hatte ihn dafür 2009 nach dem Grundsatz "Auge um Auge" zum Verlust seines Augenlichts verurteilt. Das Urteil war von Menschenrechtlern scharf kritisiert worden. (APA/AFP)

FB Christian Dahlmann:

Ehrenmorde sind – neben Kopftuch, Schador, Burka und weibliche Sexualverstümmelung – ein weltweites Phänomen des Geschlechterapartheid-Syst<wbr></wbr>​ems Islam. „Ehren“morde sind zutiefst mit dem Islam verbunden – auch wenn dessen Vertreter dies immer wieder leugnen. Wo der Islam herrscht – da gibt es die mit Abstand höchste Zahl solcher Morde im Namen eines Ehrbegriffs, der sich bei näherer Betrachtung als zutiefst patriarchalisch, vormodern und feige erweist. Ehrenmorde sind die finale Bestrafung von Frauen, die gegen das bis ins kleinste Detail durchorganisierte Überwachungsreglement ihrer männerdominierten Welt verstoßen haben – ob bewusst oder unbewusst. Wie Zwangsverhüllung, Zwangsheiraten und die massenhaft durchgeführten weiblichen Genitalverstümmelungen dienen sie letztlich dem Ziel der totalen Kontrolle des Mannes über die Frau.

Bibi Aisha


 

Der Standard:

Am Freitag wurden die Gewinner des "World Press Photo 2010" bekannt gegeben. Die Auszeichung geht an die südafrikanische Fotografin Jodi Bieber für das Foto der 18-jährigen Bibi Aisha aus Afghanistan. Das Bild gewann auch den ersten Platz in der Kategorie "Porträts". Das Foto sei ein "unglaublich starkes Bild, das eine eindrucksvolle Botschaft aussendet", so Jurorin Ruth Eichhorn. Das Foto sei so stark, "weil die Frau würdevoll aussieht."

Die Taliban hatten der jungen Frau Nase und Ohren abgehackt, weil sie ihren Ehemann verlassen hatte. "Time" macht das Bild zum Coverfoto, der Titel dazu sorgte für Diskussionen: "Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen", derStandard.at berichtete. Bibi Aisha lebt mittlerweile in den USA, wo ihr Gesicht von plastischen Chirurgen wiederhergestellt wurde. 

Insgesamt zeichnete die Jury in diesem Jahr 56 Fotojournalisten aus 23 Ländern mit dem World Press Photo Award aus. Mehr als 5.800 Fotografen aus 125 Ländern hatten gut 108.000 Fotos für den Wettbewerb im Jahr 2010 eingereicht.

Im Folgenden sehen Sie weitere Gewinner des World Press Photo-Award.

Die amerikanische Fotografin Stephanie Sinclair ist Siegerin des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Ihre Aufnahme zeigt ein Brautpaar in Afghanistan, das gegensätzlicher kaum sein könnte. Der Bräutigam Mohammed wirkt mit 40 Jahren wie ein alter Mann, die Braut ist noch ein Kind. Ghulam ist gerade mal 11 Jahre alt.

 

Gerade an diesem Bild merkt man wie aktuell die Arbeit von Cocon-Kultur ist. Im "Stück mein Leben mir selbst!" wollte man mit der Hochzeit der 12-Jährigen Dilan schockieren. Das Bild wurde im Dezember gekührt und zeigt, dass Dilans Schicksal nicht übertrieben ist.

Das 8-Jährige Mädchen Nujood ( Jemen ) war mit einem 28-Jährigen zwangs-verheiratet worden. Vor Gericht hat sie nun ihre Ehe annullieren lassen. Die frühe Ehe ist kein Einzelfall in dem Land.  mehr

Antonia Rados Dokumentation über Feuertod in Afghanistan

Die Reportage, die im RTL-Programm unter dem eigenartig sperrigen Titel: "Feuertod: Antonia Rados über afghanische Frauen, die sich selbst verbrennen" angekündigt wird, beginnt mit der Reise in die westafghanische Stadt Herat. Dort steht ein Krankenhaus, in das jährlich etwa 200 weibliche Brandopfer gebracht werden. Sie alle haben sich diese Wunden selbst zugefügt - als letzten Ausweg aus den Zwangsehen, in die sie oftmals von ihren Verwandten "hineinverkauft" werden.

Am Beispiel der 20-jährigen Gololai schildert Antonia Rados, welchen tragischen Verlauf ein solcher "Handel" oftmals nimmt. Denn die Hälfte der Frauen erliegen den Folgen ihrer Selbstverbrennung, die anderen bleiben mit schlimmen Narben zurück. Tagtäglich beobachten die RTL-Reporterin und ihre Kamerafrau die "Einlieferung" weiterer Frauen, die oftmals nach ihrer - zumindest körperlichen Genesung - aus Angst vor Bestrafung durch ihre Familien nicht mehr nach Hause wollen.

Mukhtar Mai ( Wikipedia )

Sie ist Angehörige des Tatla-Clans aus Pakistan aus dem kleinen und verarmten Dorf Meerwala, welches im Distrikt Jatoi im Muzaffargarh District Pakistans liegt. Mukhtaran Bibi wurde auf Verlangen des Dorfältestenrats als Rache für eine angebliche Beziehung ihres 12jährigen Bruders vergewaltigt. Tatsächlich war dieser aber vom einflussreichen Clan der Mastoi bereits vergewaltigt worden. Entgegen der „Etikette“ zeigte die Familie die Vergewaltiger des Jungen an.

Pakistans Dirty Linen

Batman / Türkei ( laut UNO weltweit die höchste "Selbstmordrate unter jungen Mädchen ).

Istanbul - Erst als das Blut unter der Zimmertüre hervorsickerte, will die Familie der 18jährigen Halime ihren "Selbstmord" bemerkt haben - so schildern Eltern und Geschwister jedenfalls den Tod der jungen Frau, die am Vorabend noch fröhlich auf der Hochzeit eines Verwandten getanzt hatte. Die Polizei im südosttürkischen Batman sieht den Fall anders und nahm mehrere Angehörige fest. Weil Halime in (europäischen) Hosen herumlief, soll ihr Bruder sie erschossen haben, um die Familienehre zu beschützen. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine junge Frau in Batman wegen ihrer modernen Kleidung sterben musste.

 

http://forum.politik.de/forum/archive/index.php/t-40314.html

Berlin Ehemann enthauptet seine Frau

Quelle: Opens external link in new windowBerliner-Zeitung

Amstetten - Im Amstettner Inzest-Fall liegt das Ergebnis der DNA-Probe vom Verdächtigen vor: Es bestätigt die Vaterschaft des 73-Jährigen aller sechs Kinder, die er mit seiner eigenen 42-jährigen Tochter gezeugt hat, so Oberst Franz Polzer, Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich bei einer Pressekonferenz am Dienstag. "Der entscheidende Beweis wurde geliefert", so Polzer.


Amstetten setzte Dienstagabend mit einem Lichtermeer ein Zeichen der Anteilnahme für die Opfer.

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