31 October 2020
   
 
 
 
 
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   Cocon KulturvereinProjekteTrilogie Da.Heim.AT.losFlugPunkt

Termine sind im Theaterspielplan bzw. hier ersichtlich.

FlugPunkt (2011), der 3. Teil der Trilogie da.Heim.AT.los, ist eine Synthese der beiden vorangegangenen Produktionen. Das Thema ist der Topos des „Ankommens“. Möglichkeiten und Unmöglichkeiten dieser fragilen Utopie sollen in Szene gesetzt werden. Als titelgebende Metapher hierfür dient der „Vogelflug“. Dieser beschreibt nicht nur die physische Bewegung im sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Raum, sondern auch eine innere Bewegung, die sich selbst dort ereignet, wo nichts zu geschehen scheint: das sich Einrichten in Lebensentwürfen und die stets unsichere Suche nach Behaustheit.


In FlugPunkt sind es wieder 5 SchauspielerInnen, teils mit, teils ohne Migrationshintergrund, die die schmerzhafte, komische, tragische, poetische und banale Geschichte von Daheimsein und Fremdsein für ein Österreichisches Publikum in allen Bundesländern mit intensiver Emotionalität weiter erzählen. Wer von ihnen kann „ankommen“, wo und bei wem? Ist sie etwa angekommen, die bis zum Wundgescheuertsein saubere, blendend integrierte Beamtin mit polnischen Wurzeln? Oder er, der in stummer, staunender Fremdheit versteinerte Gastarbeiter der ersten Generation? Etwa der scheinbar "arrivierte" Inländer, der ein Gefangener seiner Wohnung, seines Körpers, seiner Biographie bleibt? Und welche Rolle spielen dabei die beiden seltsamen "Migrantinnen" aus der Welt der Träume und Alpträume?


Text und Choreographie dieses vielleicht "österreichischsten" und abgründigsten Kapitels der Trilogie entstanden in intensiver Probenarbeit von Emel Heinreich mit dem Team, ergänzt durch die schriftstellerische Kraft des vielfach ausgezeichneten jungen Wiener Dramatikers Philipp Weiß.


Parallel zum theatralischen Erlebnis aus Sprache, Musik, Tanz und Objekten entstanden in intensiver Werkstattarbeit in Graz, Linz und Wien, digitale, filmische und dokumentarische ergänzende Werke (Marcus Saravia), die das Publikum vom Augenblick des Betretens des Spielortes an in ihren Bann ziehen werden: wo beginnt die Phantasie, wo die bedrückende oder, je nachdem, erheiternde Realität Österreichs, wo verlaufen die Grenzen der Traumwelt, in der alle ihren "FlugPunkt" finden - Theaterleute, Publikum, Migranten, Einheimische?...

 

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