15 June 2021
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Cocon KulturvereinLinksAkemi Takeya

Akemi  Takeya

Lebt und arbeitet seit 1991 in Wien. Sie kooperiert mit Künstlern in den Bereichen Tanz, Theater, Film/Video, Photographie und Musik: Duett „Tsuru Tsuru“ (1993) und Tanzvideo „Holly Holly Hollyluia“ (1993) mit „Oya Produktion“. Visual performance „Modell 5“ (1994) für das Projekt „Granularsynthesis“. Performerin im Filmprojekt „Caleidoscopia“ (1994) von Paul V. Weihs. Voice performances in „Bridgework“ von Sam Auinger & Rupert Huber. Weiters „radiofractalcrashbeatmusic“ von Wolfgang Mitterer. Dance und voice performance „Tryptychon“ von Werner Puntigam.

 

Zu ihren Solowerken zählen: „Imeka“ (1997), „Bodypoems – REFLECTION“ (1998; auch als Videokunstprojekt). Für ihr drittes Solo „Drowning Fish“ erhielt sie den Österreichischen Tanzproduktionspreis 1999. „Yuragi“ (2000), „Terror by a blind stranger” (2001) als work in progress von „Black Honey Drops” (impulstanz 2001), „Shadow Pieces” (2002). Voice & body performance- Serie „multiple space“ (2001) & „double space“ (2002). Zusammenarbeit mit elektronischen Musikern wie Christian Fennesz und dem Noise-Musiker Tetsuo Furudate im Rahmen von „Transart 2003“. Idee/Planung des „AJ Projects” (Austria X Japan Dance and Performance Exchange Program: Yokohama 2002/Wien, Budapest, Prag 2003), Soloproduktion unter der künstlerischer Supervision von Ong Keng Sen (Tanzquartier Wien, Carte Blanche) in dietheater Wien mit dem Titel „ZZ“ (2003), „ZZ“ Wiederaufnahme bei impulstanz (2004), „weathering” zusammen mit Ulf Langheinrich (audiovisuelles Environment) im TQW (2005). „So What!” in Kooperation mit der Berliner Band Rechenzentrum bei impulstanz (2006).

 

Akemi Takeya hat ihre eigene Voice & Body Performance-Methode entwickelt, wobei sie die Strategien der inneren Formation mit der eigenen inneren Energie verwebt und so eine eigene Sprache entwickelt. Als produktive Schriftstellerin bezieht sie die Gedanken aus ihren Journalen, Träumen, Tagebüchern und Essays in ihre Performance-Stücke ein, um schließlich eine unerwartete und tiefgreifende Fusion von Sinnesbegegnungen zu schaffen. Sie denkt rational und lyrisch, mit Kopf und Körper, „östlich“ und „westlich“, in Gegensätzen, Kombinationen, Verstrickungen, Klängen, Räumen, Bewegungen, Worten und Farben. Sie ist eine Performerin zwischen den Kulturen, die sich nicht mehr nur ihrem japanischen Ursprung, aber auch noch nicht genügend Europa, ihrer neuen Heimat, verbunden fühlt. Dieses Spannungsfeld zwischen den Kulturen spiegelt sich auch in der Ambivalenz zwischen der disziplinierten japanischen Philosophie des Weges und einem urbanen inneren Konflikt wider. Akemi Takeya versucht dies mit ihrer Kunst zu überbrücken, welche von einer faszinierenden Verquickung östlicher und westlicher Einflüsse geformt wird, von ihrer inneren Welt und der Integration der Außenwelt. © IMEKA 2005

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